Pandatel AG
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Pandatel: Forschung und Entwicklung weiter ausgebaut – anhaltend geringe Investitionsneigung belastet voraussichtlich das Jahresergebnis

Die Pandatel AG, Anbieter von professioneller Netzwerktechnologie, setzt für die nahe Zukunft auf Produkte für die Optimierung vorhandener Netzwerke. Die Ablösung ihrer existierenden Netzwerke durch neueste Technologie hat für viele Betreiber zurzeit keine Priorität. Dies ist das Ergebnis vieler Gespräche, die Pandatel in den vergangenen Monaten mit namhaften Carriern und Endkunden geführt hat.

Auf Grund dieser Situation hat Pandatel in den vergangenen zwei Monaten den Bereich Forschung und Entwicklung erweitert und umstrukturiert: Nach der Gründung einer eigenen Entwicklungsgesellschaft in Israel soll noch in diesem Jahr die R&D-Mannschaft am Stammsitz Hamburg deutlich ausgebaut werden. Die Standorte führt das Unternehmen als Competence Center: Jedes Competence Center ist für Produkte und Lösungen auf gleicher technologischer Basis verantwortlich. In Israel entwickelt die Tochtergesellschaft Pandatel Pte Ltd Produkte für neue Applikationen über etablierte Hochgeschwindigkeits-SDH-Netzwerke (Synchrone Digitale Hierarchie); in Hamburg konzentrieren sich die Entwickler auf Lösungen für IP-Netzwerke sowie die Multiplexer-, Modem- und Konverter-Produktlinien. Ziel ist, die Entwicklungszeit zu verkürzen, Kompetenzen an einem Standort zu bündeln und den Technologievorsprung bei Kernprodukten zurückzuerobern.

Die über die bisherige Planung hinausgehende Investitionssumme für die Entwicklungszentren und für zusätzliche Outsourcing-Leistungen, um Redesigns schneller umzusetzen, beziffert das Hamburger Unternehmen mit 2,5 Millionen Euro; ergebniswirksam im laufenden Geschäftsjahr.

Umsatzentwicklung unter Plan – Auftragseingang im laufenden Quartal gestiegen
Die Umsatzplanung für das laufende Jahr reduziert Pandatel von 28 Millionen Euro auf 24 Millionen Euro, da sich die großen Netzwerkbetreiber und Enterprise-Kunden weiterhin mit Investitionen zurückhalten und geplante Projekte ins nächste Jahr verschieben. Insbesondere der asiatische Raum hat sich von den jüngsten Konjunktureintrübungen im Telekommunikationssektor noch nicht erholt. Der anhaltende Preisdruck schlägt sich in einer nach wie vor unbefriedigenden Gewinnmarge nieder. Verhalten optimistisch stimmen jedoch die Auftragseingänge, die im abgelaufenen Quartal wieder deutlich gestiegen sind.