Pandatel AG
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1.Quartal 2002: PANDATEL erschließt asiatisch-pazifischen Absatzmarkt - Große Nachfrage nach neuem Multiplexer
Ad-hoc-Mitteilung vom 15. Mai 2002

Die PANDATEL AG, Spezialist für Netzzugangs- und Übertragungstechnologie auf Glasfaser- und Kupferbasis, hat im 1. Quartal 2002 Umsatz und Vorsteuerergebnis gegenüber dem Vorjahresquartal gesteigert. Der Umsatz stieg um 3,1% auf 7,1 Mio. EUR, das Vorsteuerergebnis (EBT) erreichte 1,1 Mio. EUR (0,9 Mio. EUR). Mit einem Umsatzanteil von knapp über 50% war die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) der bedeutendste Absatzmarkt. Den stärksten Umsatzanstieg erzielte der amerikanische Kontinent: von 0,7 Mio. EUR auf fast 1,4 Mio. EUR. Die Auftragseingänge in Asien (Umsatz: 2,1 Mio. EUR, nach 3,4 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum) lassen für den Rest des Jahres wieder ein deutliches Wachstum erwarten: In den vergangenen Monaten hat die Tochtergesellschaft PANDATEL Asia Pacific mit bedeutenden Abnehmern in China und Hongkong Lieferverträge geschlossen und konnte daneben Sri Lanka und Vietnam als neue Absatzmärkte erschließen.

Die Auftragseingänge im Konzern erhöhten sich auf 9,6 Mio. EUR (nach 9,1 Mio. EUR); der Auftrags-bestand zum Stichtag 31. März stieg um 6,4% auf 5,0 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis verbesserte sich von 0,2 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR und überstieg damit die Zinserträge von 0,4 Mio. EUR (2001: 0,5 Mio. EUR). Die Bilanzstruktur mit 92% Eigenkapitalquote und 13,8 Mio. EUR Liquidität sichern in der Phase eingetrübter Marktentwicklung den Unternehmenserfolg.

PANDATELs neuer Glasfaser-Multiplexer FOMUX 500 wird stark nachgefragt. Die Nachfrage belegt, dass solche kleinen, flexiblen Lösungen aktuell im Trend liegen. Große Telekommunikationsgesell-schaften und Carrier zeigen vermehrt Interesse an Kooperationen und am Outsourcing für Nischen-produkte. PANDATEL bietet solche Nischenpro-dukte, bei denen für diese Unternehmen eigene Entwicklungen unwirtschaftlich wären. Der gestiegene Auftragseingang trotz rückläufiger Gesamtmarktentwicklung bei Netzinfrastrukturen bestätigt diese Einschätzung.